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01.02.2022

Fischereiverein Rieden erfährt bei 50-Jahr-Feier viel Anerkennung

Ehrungen der Mitglieder auf der Feier des 50-jährigen Jubiläums des Fischereiverein 1971 Rieden e.V.

"Seit 50 Jahren ist der Fischereiverein Rieden ein wertvoller gesellschaftlicher Baustein in der Marktgemeinde." Dank und Anerkennung zollt dem Jubilar nicht nur Bürgermeister Erwin Geitner.

"Aus einer Interessensgemeinschaft heraus gegründet, leisten die Mitglieder des Fischereivereins Rieden wertvolle Dienste", sagte Bürgermeister Erwin Geitner bei der 50-Jahr-Feier. Die Gemeinde sei stolz, die knapp 120 Mitglieder zählende Gemeinschaft in ihren Reihen zu haben. 

Ins Leben gerufen wurde der Verein im Jahr 1971 unter dem Namen Fischerei-Interessensgemeinschaft Rieden/Vilshofen. Die 18 Gründungsmitglieder wählten vor einem halben Jahrhundert Alfons Riech und Josef Prößl zu ihren Vorsitzenden. 1975 beschlossen die Mitglieder die Eingliederung ihrer Fischerei-Interessensgemeinschaft in den Heimat- und Verkehrsverein Unteres Vilstal (HVV) und den Namen auf HVV-Sparte Fischerei zu ändern. 1981 trat die Fischereiabteilung dem Fischereiverband Oberpfalz bei, wodurch man sich eine bessere Interessensvertretung versprach. 1986 beschlossen die Mitglieder schließlich, aus dem Heimat- und Verkehrsverein auszutreten und den Fischereiverein 1971 Rieden zu gründen.

Wie Vorsitzender Dieter Teich feststellte, sei es immer schwerer geworden, gute Gewässerstrecken zu pachten, weil neben Privatleuten auch andere Vereine mit einem weit größeren Budget bei Fischwasserverpachtungen ihren Hut in den Ring geworfen hätten. Ein Treuhändervertrag mit der Gemeinde habe es 1977 möglich gemacht, das Vorpachtrecht des Fischereivereins Amberg zu umgehen und das Gemeindewasser zu pachten. 1978 kam zum Vereinsgewässer nach Teichs Angaben noch die Strecke von Leidersdorf bis Ensdorf dazu. Mitgliederdarlehen in Form von Bausteinen machten es möglich, die notwendige Liquidität für manche Transaktion zu erreichen. Ein Fischsterben fügte dem Verein 1991 einen Schaden von etwa 30 000 Mark zu. Manche Gewässerstrecke kam in den Folgejahren noch dazu, einige Teilstücke mussten aber auch aufgegeben werden.

Im Jahr 2000 pachtet der Fischereiverein von der Gemeinde das Wasserhäusl und richtete es mit einem Aufwand von etwa 1300 Stunden Arbeitsleistung und etwa 20 000 Mark zu einem funktionellen Vereinsheim her. 2003 konnte auch die Forellenzuchtanlage in Rieden angepachtet werden. Etwas Besonderes war für den Verein die Errichtung eines gut angenommenen und behindertengerecht ausgestalteten Angelplatzes in Vilshofen. Heute betreuen die Petrijünger 6,5 Kilometer Fischwasser an der Vils und je einen Angelweiher in Dürnsricht und in Büchlkühn. 

Der stellvertretende Landrat Michael Rischke dankte dem Fischereiverein, der einen großen Beitrag für die Umwelt und in der Jugendarbeit leiste. „Angler sind Natur- und Umweltschützer und gehören zu den seltenen Vereinen, die auch heute noch Mitgliederzuwächse verzeichnen können“, stellte er fest. Präsident Hans Holler vom Oberpfälzer Fischereiverband sagte, dass bei den Fischern der Heimatgedanke und die Hege und Pflege der Gewässer die gleiche Bedeutung hätten. „Das ist eine Arbeit, die nicht nur vom Verband geschätzt wird“, betonte er. 

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung von Mitgliedern: Martin Beck und Erich Hammer (beide 40 Jahre, silbernes Ehrenzeichen); Adolf Fleischmann, Leo Pongratz und Herbert Wischnowski (Gründungsmitglieder, 40 Jahre Fischereiverband); Dieter Teich (Ehrennadel in Gold vom Fischereiverband).

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